Niemals alleine!
Dass wir niemals alleine sind erfahren wir auch im Abendmahl
Einmal monatlich feiern wir in einem der beiden Gottesdienste das Heiligen Abendmahl.
Wir essen Brot und trinken aus dem Kelch:
Denn Gott hat uns so viel Gutes geschenkt: Himmel und Erde, Licht und Atem, Früchte und Blumen, Freunde und Freundinnen ... und die Fähigkeit, dies alles wahrzunehmen und zu genießen.
Wenn wir Abendmahl feiern, danken wir Gott dafür. Auf dem Altar die
aufgeschlagene Bibel und die Abendmahlskelche.
In Gottes neuer Welt:
Manchmal erscheint uns alles selbstverständlich, was wir haben. Wir vergessen,
dass andere neben uns hungrig sind, einsam, traurig. Wenn wir Abendmahl feiern,
erinnern wir uns, dass wir auch für andere Menschen Verantwortung tragen. Und
Gott hilft uns dabei.
Es ist nicht leicht, mit Menschen auszukommen, die uns
schwierig erscheinen. Es ist manchmal auch nicht leicht, mit sich selbst
auszukommen. Und doch sind wir alle Gottes Söhne und Töchter. Das hat uns Jesus
durch sein Leben, Sterben und Auferstehen zugesagt. Gott vergibt uns
Gedankenlosigkeit, Hass, Schuld, weil er uns liebt. Wenn wir Abendmahl feiern,
sind wir - für eine Weile - schon in Gottes neuer Welt.
Weil das Mahl und die
neue Welt Gottes zusammengehören, singen wir: „Brich mit den Hungrigen dein
Brot, sprich mit den Sprachlosen ein Wort, sing mit den Traurigen ein Lied, teil
mit den Einsamen dein Haus, such mit den Fertigen ein Ziel ...“
