Bezirkssynode zur Kindergartenarbeit

In der Bezirkssynode am 23.3.2003 wurde sehr intensiv über die Kindergarten Arbeit diskutiert.
Hintergrund waren die auf der einen Seite die erheblichen Veränderungen durch neue Gesetze. Zum einen geht die finanzielle Verantwortung der Kindergärten ab 1.1. 2004 voll an die Kommunen über. Sie sind verantwortlich für die bedarfgerechte Versorgung mit Kindergartenplätzen.Zum anderen werden ab dem Kindergartenjahr 2003/2004 keine Vorpraktikantinnen mehr eingestellt. Eine Änderung des Ausbildungsordnung ersetzt das Vorpraktikum durch ein Berufskolleg.

Hintergrund der Diskussion sind aber auch notwendige Einsparmaßnahmen in vielen Gemeinden des Bezirkes.
In einem Referat, das auch die aktuellen Entwicklung kompetent einging, erläuterte Pfr. Georg Hohl, Geschäftsführer des Evangelischen Landesverbandes für Kindertagesstätten, was  evangelisches Profil der Kindergartenarbeit bedeutet.

Er nannte folgende Dimensionen:
1.      Konzeptionelle Perspektiven und Qualitätsdimensionen evangelischer Kindergartenarbeit
1.1   Weiterentwicklung der Angebotsformen
1.2   Integrative Erziehung
1.3   Weiterentwicklung der Familienorientierung
1.4   Kindergarten und Kirchengemeinde
1.5   Evangelisches Bildungsverständnis
1.6   Religion und Glaube im Alltag des Kindergartens
1.7   Interkulturelles und interreligiöses Lernen

In verschiedenen Arbeitsgruppen konnte sich die Synode intensiv mit einzelnen Themen der Kindergartenarbeit auseinandersetzen.

Ziel der Synode – das Thema neu bewusst zu machen, neue Entwicklungen deutlich zu machen und den Gemeinden Entscheidungshilfen für die Weiterentwicklung der Kinderarbeit an die Hand zu geben, wurde so erfüllt.

 

 

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Pfr. Hohl bei seinem Vortrag vor der Synode

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Frau Diebel, Kindergartenleiterin ind Kleingartach in der "AG Rahmenbedingungen"

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Frau Bohrt informiert zum Thema Qualitätsentwicklung