Übersicht und Konzeption
der "Dienste für Kindergärten"
1. Arbeitskreis „Dienste für Kindergärten“
Mitglieder:
Ein Vertreter der Kinderheimat, Diakonie-Dreier, ein Vertreter des KBA,
Kindergartenpfarrer, 2 Leiterinnen (beratend) von Leiterinnen-Konferenz
bestimmt, Fachberaterin (beratend) und Vertreter des Landesverbandes
(beratend).
Vorsitz und Sitzungseinladung geschieht durch den Kindergartenpfarrer. Die Sitzungen finden in der Regel in der Kinderheimat statt.
Der Arbeitskreis ist den Gremien KBA (für finanzielle Belange) und DBA (für
inhaltliche Belange) berichtspflichtig. Abweichungen von der hier vorgelegten
Konzeption bedürfen je nach den oben angeführten Zuständigkeiten der Zustimmung
des KBA bzw. des DBA.
Laut kirchlicher Verordnung ist der Landesverband für
die fachliche Begleitung hinzuzuziehen: Die Fachberaterin hält deshalb engen
Kontakt zum Landesverband und nimmt an den Fachberatungskonferenzen teil.
2. Leiterinnen – Konferenz
Die Leiterinnen - Konferenz
ist Dienstbesprechung der Leiterinnen. Sie hat folgende Schwerpunkte
- Absprachen
- gemeinsames Lernen bezogen auch die alltägliche Arbeit der Leiterinnen
- Stärkung des „Wir“-Gefühls
Zeit: mind. 4x pro Jahr für 2h
Eingeladen sind hauptsächlich Leiterinnen
der Kindergärten, die im Evangelischen Landesverband Mitglied sind. Der Träger
stellt die Leiterinnen für diese Zeit frei und übernimmt Fahrtkosten.
Die Fachberaterin bereitet die Sitzungen vor, leitet sie und ist für ds Protokoll verantwortlich. Der KiGa-Pfarrer ist anwesend
3. Fortbildungsveranstaltungen für
Erzieherinnen
Die Organisation geschieht über den Landesverband und
vor Ort über die Kinderheimat. Der Fortbildungsaussschuss legt die Themen
fest.
Mitglieder sind:
-
Fachberaterin
-
ein Vertreter / eine Vertreterin des Landesverbandes
-
der KiGa-Pfarrer
-
Erzieherinnen und Leiterinnen
Die Einladung geht an alle Einrichtungen, die dem Landesverband angeschlossen
sind.
Fachberaterin: Nimmt am Ausschuss und am Fachberatertreffen auf
Landkreisebene teil.
Fortbildungsveranstaltungen für Träger werden vom Kindergartenpfarrer durchgeführt
4. Prozessbegleitung: Qualitätsentwicklung im
Alltag
Rahmen: Die Fachberatung besucht alle kirchlichen
Kindergärten alle 6 Wochen in den Schulwochen.
Die Verantwortung für das Gespräch liegt bei der Kindergartenleiterin. Sowohl das Team, als auch die Fachberaterin können Themen in das Gespräch einbringen. Ein Gespräch pro Jahr soll das Thema Qualitätsentwicklung haben.
Ziel: Die fachliche Kompetenz des Teams soll verbessert werden. Dies ist in einem umfassenden, auf alle Bereiche der Kindergartenarbeit bezogen.
Absprachen: Die Fachberaterin erhält alle für ihre Aufgabe wichtigen Protokolle der Teamsitzungen. Das Team muss sich auf die Sitzung mit der Fachberaterin vorbereiten.
Fachberatung: Die Kinderheimat stellt dazu eine Mitarbeiterin an. Sie übernimmt die Betreuung alle kirchlichen Kindergärten. Ihr Dienstsitz ist Brackenheim. Es werden 270h für diese Aufgabe veranschlagt.
Die Qualtiätsentwicklung und Qualitätssicherung der Kindergärtnen ist Aufgabe des Trägers. Hierfür benötigte Finanzmittel bzw. Zeitaufwendungen sind in diese Konzeption nicht eingeschlossen
5. Zusatzleistungen
Die Kinderheimat stellt Fachpersonal zur Verfügung, wenn es im folgenden
Bereichen zu Problemen kommt:
Spannungen zwischen Eltern und
Kindergarten
Arbeit an und mit den Kindern
Spannungen im Team
Spannungen zwischen Träger und Kindergarten
Voraussetzung: Mit der Fachberaterin wurde eine Zielvereinbarung mit allen Beteiligten getroffen Die Kinderheimat stellt bis zu 50h bedarfsorientiertes Fachpersonal. Kindergartenpfarrer wird über die Sachlage informiert
Diese Konzeption wurde an 29.3.2001 verfasst und am 4.5.2001 redaktionell ergänzt.
